Kain – omega
Posted on | April 26, 2012 | No Comments
Im Bereich des Pagan Metals, bzw. eigentlich Black Metals ist diese Band zu Hause. Kain bieten typische, aber fette Black Metal Kost mit einem Hauch von Pagan Metal. Meist scheppert es ordentlich, wobei dank guter Produktion hört man auch was hier scheppert und die Songs wirken differenzierbar. Doch meist ist das Standardkost und erinnert irgendwie an einen Eisregen Klon, was mir nicht so ganz gefällt, da Eisregen mittlerweile einfach nur noch langweilen. Somit kommt hier dann ab und zu dieser unangenehme Eisregen Nachgeschmack, der der Band eher schadet als nutzt. Hier und da kommt die Band aber mit richtig coolen Riffings und Ideen, bei denen man dann doch aufhört und wow sagt. „freiheit ruft“ fängt hier zum Beispiel extrem fett an. Sie machen einiges richtig, aber auch einiges hätte besser sein können. Als Debut aber eine runde Sache und was mich an der Band stört fällt dann eher unter den Begriff Geschmackssache und darüber lässt sich ja bekanntlich streiten. Solide und gut und wer sowas mag, der darf hier bedenkenlos ein Ohr riskieren und sich selber ein Urteil machen.
MDD (2012)









(7/10)
Doctor Speed – face to face
Posted on | April 26, 2012 | No Comments
Bei einer Band mit dem Namen Doctor Speed erwartet man schönen alten Speed Metal. Und das bekommt man in gewisser Weise auch geboten. Das ist Speed Metal, bzw. Thrash Metal im Old School Gewand und wäre damals zu den guten alten Zeiten, als die Szene hier noch in den Anfängen steckte, bestimmt gut angekommen. Sie hätten sich zwar nicht gegen die Größen behaupten können, aber ich denke im oberen Mittelfeld hätten sie schon mitgespielt. Das kann man ihnen für heute immer noch bescheinigen, nur mit dem Unterschied, das diese Spielrichtung des Metals nicht mehr ganz so viele Fans besitzt. Das ist solider Speed Metal der alten Schule mit einem kraftvollen Sänger, der so fast auch bei einer guten Power Metal Band mitmachen kann. Musikalisch sauber gespielt, aber irgendwie mag der Funke nie so richtig überspringen. Ich habe immer das Gefühl, die Jungs könnten und bremsen sich selber immer wieder runter. Mir fehlt hier einfach etwas und das ist schade, denn die Basis wäre schon mal okay.
MDD (2012)









(6/10)
Poison My Blood – the countess
Posted on | April 25, 2012 | No Comments
Post Metallic Hardcore steht als Stil in Player. Und das ist auch irgendwie passend. Das ist Hardcore, der aber etwas abgedrehter und rauer ist. Irgendwie verspielt, dann aber trotzdem gerade heraus und minimalistisch wirkend. Meist schwere Sounds die schon etwas an Sludge-Bands erinnern, aber nicht so derbe sind. Somit ist das hier keine leicht verdauliche Kost, aber immer noch so human, daß man sie in Ruhe genüßlich anhören kann. Wer Hardcore hören will um zu Pogen, der bekommt hier und da auch Elemente geboten, die das Tanzbein animieren, aber im Großen und Ganzen ist das hier eher eine derbe Nummer. Teils meint man leichte Ansätze von Carnivore heraus zu hören. Nicht schlecht und definitiv einer der besseren Vertreter dieser Spielrichtung, aber nichts was ich mir auf Dauer anhören möchte, da es dann doch etwas wirr wirkt. Hat aber Klasse.
Let it Burn Records (2012)









(7/10)
Franky Lee – there is no hell like other peoples happiness
Posted on | April 25, 2012 | No Comments
Hard Rock ist nicht gleich Hard Rock. Dieser kann sehr OldSchool und einfach sein, oder so wie hier sehr vielseitig, modern und auch frech. Hier treffen moderner, leicht popiger Rock auf Punkrock und spielerischen Groove. Die Band ist spielerisch durchaus nicht ohne und überrascht neben eingängigen Riffs mit tollen Läufen und Spielereien, die man teils erst auf den zweiten Blick hört.
Damit ist aber auch sichergestellt, daß die Songs eingängig bleiben und trotzdem Klasse besitzen. Hier rockt und grooved es, so wie es sein soll und die Band hat auch durchaus Radioqualitäten. Was mir vor allem gut gefällt ist, daß die Band sehr frisch klingt, was denke ich auch durch die Punkrock Einflüsse her kommt. Hier und da mag man sogar von Einflüssen wie Bad Religion oder New Model Army sprechen. Hat Charme, Charakter und macht ordentlich Laune. So soll es sein.
Tiefdruck Musik (2012)









(8/10)
Final Prayer – i am not afraid
Posted on | April 25, 2012 | No Comments
Final Prayer melden sich mit einem guten Release zurück. Hardcore als solide Handarbeit, das bekam ich schon früher von der Band zu hören und dem sind sie auch heute noch treu. Oldschool steht hier an vorderster Front, denn hier sucht man vergeblich moderne Spielereien. Hier heißt es einfach und gerade heraus. Meist im Midtempo Bereich, dadurch etwas schleppender, als man es vielleicht erwarten würde. Dadurch bekommen die Songs zwar ordentlich Druck, aber auf Dauer fehlt mir dann einfach der Biss. Hier klingen Biohazard und Co ordentlich mit und das ist auch gut so. Abwechslung steht aber trotzdem auf dem Programm und wenn es dann mal flotter wird und noch klarer Gesang neben dem typischen Schreigesang kommt, erinnert das wie bei „nonbeliver“ dann auch etwas nach Pro-Pain oder Stuck Mojo. Dies sind die Einflüsse, die sich ausmachen lassen. Final Prayer sind keine Band mit einem komplett eigenen Stil, da sie sich zu sehr an die Standards halten, dafür machen sie dies aber gut und solide und die Scheibe weiß zu gefallen. Auf Dauer vielleicht zu gleich für meinen Geschmack, das mag aber auch daran liegen, daß Hardcore nur ein Nebenzweig von dem ist, was ich musikalisch sonst bevorzuge. Mich würde mal interessieren, wie die Jungs live klingen, denn wenn sie den Dreh raus haben, sollte sich da die Menge ordentlich bewegen.
Let it Burn Records (2012)









(8/10)
10 Rue d´la Madeleine – sur les murs
Posted on | April 25, 2012 | No Comments
Hier haben wir mal wieder ein Beispiel dafür, das die Franzosen eine Vorliebe für andere Musik haben. Denn 10Rue ordnen sich wieder zielstrebig in die Ränge der französischen Bands ein, die coole Musik machen, aber irgendwie schwer einzuordnen sind und die verschiedensten Elemente miteinander verknüpfen, die man anfangs vielleicht eher nicht so verknüpfen würde. Und wenn es dann noch im rockigen Bereich angesiedelt ist, haben diese Bands meistens einen ganz bestimmten Charakter, den ich in dieser Form eigentlich nur von Bands aus dem Nachbarland kenne. 10Rue haben als Grundsubstanz Metall astigen Rock, der recht locker und modern rüber kommt. Das Ganze wird dann mit etwas Jazz an einigen Stellen gemischt, dann gibt es auch Songs, die dann eher wieder zu einer Ska Band passen würden und dann klingen sie sogar mal nach Rage Against The Machine. Und trotz des bunten Mixes, haben die Songs ein passendes Gesamtbild. Weiß zu gefallen
Spectre (2008)









(7/10)
Peach ftl – addiction
Posted on | April 25, 2012 | No Comments
So modern, wie es auf den ersten Blick scheint ist diese Band gar nicht. Erst hätte ich sie in die Nu-Metal oder softere Emo-Ecke (sprich ohne den Core-Anteil) gestellt. Wenn man aber mehr von diesen Songs anhört, baut sich für mich aber eher ein anderer Vergleich auf. Und zwar Crossover, bzw. Nu Metal wie man ihn von den älteren Sachen von Deftones her kennt. Ich finde zwar, das sie nicht ganz den Charme von Deftones erreichen, aber trotzdem weiß die Band durch gute Songs mit Charme zu punkten, auch wenn mir die härtere Schiene mehr taugt.
Spectre / Universal (2008)









(7/10)
Coogans Bluff – cb funk
Posted on | April 25, 2012 | No Comments
Experimentellen Stonerrock wie diesen hört man eigentlich eher selten. Hier stehen eindeutig Kyuss und Queens of the Stoneage Pate. Wobei das Ganze etwas doomiger und experimenteller an einigen Stellen ist. Hier wechselt man frei zwischen langsameren Parts die meist etwas Stoner-untypisch sind und flotten, treibenden Parts, die ordentlich grooven. Eine sehr interessante Mischung, die aber nicht immer ganz leicht verdaulich ist.
Dritte Wahl Records / Soulfood (2007)









(7/10)
Unswabbed – in situ
Posted on | April 25, 2012 | No Comments
Aus dem Nachbarland der sogenannten Froschschenkel stammt diese Band, die sich mehr oder weniger (eher weniger) brav in die Nu-Metal Ecke einordnet. Gesungen, wird hier wie so oft in Französisch und die Band hat auch diesen bestimmten französischen Touch, der mir aber meist sehr gut gefällt. Man weiß worauf es ankommt und bedient gut das Klischee des Nu-Metal in allen seinen Fasetten. Eine gelungene Scheibe, die sowohl ruhigere als auch deftigere Songs enthällt und somit durchaus in der Lage sein sollte den einen oder anderen Fan auch in Deutschland für sich zu gewinnen.
WTPL Music (2007)









(8/10)
Alev – same
Posted on | April 25, 2012 | No Comments
Okay, dann fangen wir gleich mal mit den negativen Sachen an. Punkt eins: der Schriftzug, bzw. Bandname, was soll mir das sage? Punkt zwei: an einigen Stellen sind die Songs etwas kommerzieller gestaltet, was aber kein riesen Problem ist. Punkt drei und vier habe ich im Moment vergessen… oder gab es die gar nicht…
Naja, kommen wir dann also mal zu dem was die Band gut macht: den ganzen Rest. Nein, im Ernst, eigentlich hat die Band meiner Meinung nach alles richtig gemacht, sofern man diesen Stil mag. Die Band geht, auch dank der Sängerin etwas in die Guano Apes oder Fury Kane Richtung. Nicht ganz so verspielt, sondern direkter und heftiger als die Deutschen (mehr der “lord of the boards” und Co Einfluß), aber nicht ganz so heftig und extrem wie die Franzosen. Sprich rotzige, harte, aber melodische und einprägsame Gitarren Arbeit begleitet eine Sängerin mit kraftvoller Stimme. Dazu noch nen Schuß Linkin Park, etwas Die Happy und evtl etwas Alana Morisette. Und wenn die Band mal etwas Gas gibt, dann rumpelt es ordentlich.
(2008)









(8/10)
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