Abigail Williams – in the absence of light
Posted on | January 29, 2012 | No Comments
Bereits mit dem Release „in the shadow of 1000 suns“ ist mir diese Black Metal Band extrem positiv aufgefallen. Abigail Williams ist für mich eine der großen VorzeigeBand der Szene, denn hier bekommt man puren Black Metal, der mit spielerischer Finesse und etwas orchestralen Elementen verfeinert wurde. Etwas Bombast und jede Menge guter Ideen. Der Orchestrale / Keyboard Part gibt dem Ganzen immer eine perfekte Note, ohne das Gesamtbild zu überladen. Dann natürlich das übliche Gitarrengeschrammel und ein Sänger mit rauer gehässiger Stimme. Ich bin versucht zu sagen, das hier sind die King Diamond des Black Metals. Technisch und spielerisch sehr ausgereift und die Songs sind sehr eingängig. Hier können sich Bands wie Cradle of Filth meiner Meinung nach sogar noch was abschneiden, denn man wirk immer erfrischend und Klischeefrei. Kurzum, auch dieser Release steht für richtig guten Black Metal mit Klasse.









(9/10)
Candlelight Records (2010)
Abigail Williams – in the shadow of 1000 suns
Posted on | January 29, 2012 | No Comments
Daß ich Black Metal eigentlich nicht so besonders mag, ist eigentlich nur die halbe Wahrheit, wie man immer mal wieder an guten Reviews zu Black Metal Scheiben sehen kann. Aber das Problem, das ich mit dem Black Metal habe, ist das viele Bands meinen das sie mit etwas sinnlosen Geschepper und etwas Schminke im Gesicht die „pösen Plack Mäddel Puben“ sind. Denn nur weil man von Tod und Teufel singt und aussieht, wie ein mutierter Pandabär, heißt das noch lange nicht, das man was von Musik versteht. Nicht so hier bei dieser CD. Das ist reinster Black Metal. Er ist schnell, er ist heftig und er ist auch böse. Aber neben allem Geknüppel und Gekreische des Sängers kommt hier der Faktor Melodie nicht zu kurz und so sticht diese Band extremst durch gutes Songwriting und einem verdammt guten Händchen für stilvoll passende Melodien hervor. Vor allem, wenn es fast klassisch orchestral zur Sache geht, entfaltet sich das wahre Können der Band. Und man schreckt auch nicht zurück mal im Emperor-Stil mit klarem Gesang aufzuwarten. Die Songs haben verdammt viel Charakter und ich muß mal wieder sagen, daß ich hier nen verdammt guten Release aus der Black Metal Sparte bekommen habe. Für den Black Metal Puristen definitiv nicht „true“ genug, aber dafür ist das hier gute Musik, die man sich anhören kann ohne Ohrenkrebs zu bekommen und ich denke daß hier auch der eine oder andere Death Metal Fan zugreifen wird. Ein Ohr sollte man auf jeden Fall riskieren, denn diese Scheibe ist verdammt gut.









(9/10)
Candlelight Records / Soulfood (2008)
Abenteuer Wildnis – irgendwie glücklicher
Posted on | January 29, 2012 | No Comments
Also ein Abenteuer ist diese Band auf jeden Fall. Vor allem für einen Metal Fan. Jemand der auf Independent Mucke steht, für den dürfte das Standardkost sein. Denn hier heißt es Indie Rock mit deutschen mehr oder weniger sinntiefen Texten. Würde ich jetzt unter die Kategorie nett einordnen. Denn für den Metal Freak definitiv viel zu seicht und ich würde auch sagen für den Indie Bereich auch nichts weltbewegendes. Da habe ich schon besseres in dieser Sparte gehört.









(6/10)
Fizz Records (2008)
Abandon Hope – the endless ride
Posted on | January 29, 2012 | No Comments
as ist die erste Full-Lenght CD der Deutschen die sich Abandon Hope nennen. Und was mir hier aus den Boxen ins Ohr schallt ist wirklich beeindruckend. Vor allem, wenn man bedenkt, daß dies sogar eine Eigenproduktion ist. Die Jungs haben es wirklich drauf. Was hier geboten ist kraftvoll, rockig, einfühlsam, rockig, groovig, rockig, eingängig … und falls ich es noch nicht erwähnt haben sollte: rockig wie sau. Man tummelt sich irgendwo zwischen modernen Heavy Rock, Nu Metal und Stoner Rock. Man nehme Soil, mische dazu etwas Kyuss und Monstermagnet und dann evtl. noch einen kleinen Schuß Audioslave. Was herauskommt ist eine Band von der man zukünftig bestimmt noch etliches hören wird, denn so was kann kein Label übersehen. Und trotz der Einflüsse, die ich hier genannt habe, klingen die Jungs absolut eigenständig. Spielerisch gibt es meiner Meinung auch nichts auszusetzen und was mir sehr positiv aufgefallen ist, ist der Abwechslungsreichtum auf dieser CD. Man bleibt dem Stil treu, weiß aber trotzdem zwischen verschiedensten Stimmungslagen zwischen den einzelnen Songs hin und her zu wechseln. Dies macht sich vor allem dadurch positiv bemerkbar, daß die CD eigentlich nie langweilig oder eintönig wird. Von solchen Scheiben will ich mehr. Warum also nur 9 Punkte und nicht gleich 10? Ganz einfach, ich will für den Nachfolger noch eine Steigerung offen lassen…









(9/10)
Eigenproduktion (2006)
A Thin Red Line – Demo 2004
Posted on | January 29, 2012 | No Comments
A Thin Red Line – entstanden aus der Asche von Costa”s Cake House – fegte aus Karlsruhe über die lokale Szene hinaus. Diese Demo-CD ist natürlich in Eigenregie gemacht und dafür wirklich sehr gut. Sängerin Conny und Kollege Carsten als Frontduo geben hier wirklich ihr bestes, der Wechsel Schreivocals und klarer Gesang ist wirklich etwas frisches – zwar nicht neu, aber doch frisch.
Nicht nur zwei Stimmen an der Front, sondern auch zwei Gitarristen sowie Bassisten haben sie zu bieten – sie geben der Band die nötige härte. Leider sind beide Zupfdoppelpaare nicht von einander zu unterscheiden, und deswegen könnte man auch auf diese Spielkombination verzichten – zusätzlich ein kleines Manko, Sängerin Conny sollte etwas mehr Kraft in ihre Stimme legen, den sie geht teilweise etwas unter.
Nichts desto trotz die Riffs sind durchaus schneidig und an Moshparts fehlt des nun wirklich nicht.
Dank ihrem Demo haben sie einen Plattenvertrag bei Bastardized Recordings bekommen und das erste Album ist auf diesen Frühling datiert – man darf also durchaus gespannt sein was sich seit dem Demo (April 04) alles getan hat.









(7/10)
Blowsight – shed evil
Posted on | January 28, 2012 | No Comments
Dieser Release der Band Blowsight zeigt, daß diese Band durchaus extrem vielseitig ist, was ich prinzipiell bei einer Band immer positiv sehe. Im Fall von Blowsight, finde ich die Vielseitigkeit aber auch etwas zu gewagt, denn hier wird einfach zu viel miteinander gemischt und so entstehen Kombinationen, die nicht unbedingt immer den Geschmack des Hörers treffen. Als Oberbegriff würde ich mal Nu Metal oder modernen und harte Rock nehmen. Hier etwas typische Nu Metal Elemente, dort etwas Metalcore für die Power und dann auch mal etwas groovender Rock bis hin zu klischeehaften Refrains aus der Poser Heavy Metal Ecke. Das Grundgrüst ist solide und weiß zu überzeugen. Doch wenn man dann in die Heavy Metal Ecke abtriftet, was vor allem bei Refrains passiert, dann tut das dann schon mal etwas in den Ohren weh. Vor allem habe ich so etwas das Gefühl, die Band weiß eigentlich gar nicht was sie will, da sich irgendwie kein richtiger roter Faden durch die Songs ziehen will. Daher kann ich abschließend eigentlich nur sagen, das hier ist guter Durchschnitt aus dem mit etwas mehr Entschlossenheit durchaus mehr hätte werden können. Aber da sieht man mal wieder, daß Musik Geschmacksache ist, denn andere werden diese Scheibe bestimmt anders bewerten. Ich selber wurde aber nicht so recht warm mit dieser Scheibe. Schade.









(6/10)
Fastball (2011)
As They Burn – aeon´s war
Posted on | January 8, 2012 | No Comments
Das ist einfach mal wieder ein richtig fetter Release. Technisch durchaus verspielt an einigen Stellen, aber trotzdem durchwegs fett und eingängig. Diese Band bewegt sich meist im schleppenden Midtempo, was die Riffs dank guter Produktion richtig fett wirken lässt. Power pur und genau das richtige, wenn man sich mal abreagieren will. Hier und da könnte man vielleicht sogar mal etwas mehr Gas geben, aber es ist trotzdem okay. Spielerisch einwandfrei und man trifft eigentlich immer auf den Punkt, wohin der Song gehen soll. Die Songs sind auch abwechslungsreich, wobei hier hätte man noch etwas mehr machen können, da sich mit der Zeit dann doch etwas Gewohnheit einpendelt und das Ganze dann eher als Hintergrundmusik mutiert, was die Songs eigentlich nicht verdient haben. Stilistisch würde ich das irgendwo zwischen Thrash Metal, Death Metal und Metalcore einordnen. Schlicht und einfach voll auf die Fresse. Live könnte ich mir das auch gut vorstellen, da hier bestimmt Bewegung ins Publikum kommt. Eine gute Scheibe mit kleinen Schwächen.
Siege Of Amida Records (2011)









(7/10)
Absu – abzu
Posted on | January 8, 2012 | No Comments
Eines muß man der Band lassen, mit Plattennamen sind sie kreativ
Aber wichtiger ist ja die Musik und die ist gewohnt schepprig, aber irgendwie gut. Die Jungs geben viel Gas und es wird ordentlich geholzt und geknüppelt. Doch irgendwie habe ich hier und da das Gefühl, daß sie etwas Metall astiger geworden sind. Und es werden immer wieder ruhige Parts eingestreut, die so extrem im Kontrast zu den schnellen Sachen stehen, daß es wirklich eine nicht erwartete, aber dafür umso bessere Abwechslung bietet. Die Scheibe hat Stil. Hier stimmt einfach das Gesamtbild und der Mix der einzelnen Elemente. Und was ich hier positiv erwähnen möchte ist, der Umstand, daß trotz der eindeutigen Zugehörigkeit zum Black Metal, sollte diese Scheibe auch Fans anderer extremen Musikstile gefallen, da vor allem durch den neuen Metal Einfluß die Songs irgendwie noch umgänglicher sind, als beim letzten Release. Man wird auch immer wieder durch originelle Ideen überrascht und zusammenfassend muß ich sagen, das hätte ich so nicht erwartet und daher beide Daumen nach oben.
Candlelight Records (2011)









(8/10)
Arven – music of light
Posted on | January 8, 2012 | No Comments
Mit Arven haben wir mal wieder eine typische Gothic Metal Band am Start. Harte, aber trotzdem verträume Gitarrenriffs, die dank guter Produktion auch ordentlich schieben. Dazu eine Sängerin, die mit voller und extrem angenehmer Stimme für die Gesangliche Untermalung sorgt. Keyboards, bzw. Klaviereinlagen und ein guter Mix aus Power und Melodie. Genau das darf man von einer solchen Band erwarten und hier wird man definitiv nicht enttäuscht. Vor allem ein „till death do u spart“ weiß gekonnt mit diesen Stilmitteln zu punkten und gehört für mich zu den besten Songs dieser Scheibe. Und ich muß sagen, diese geballte Frauenpower dieser Band macht sich dann vor allem bei den Chorus-Einlagen bemerkbar. Diese Band braucht sich keinesfalls vor dem Vergleich mit den Größen dieser Sparte fürchten, denn da können sie auf jeden Fall ganz vorne mitspielen. Gothic Metal Fans werden diese Scheibe lieben und andere dürfen hier ruhig auch ein Ohr riskieren.
Massacre Records (2011)









(9/10)
Alice in Videoland – a million thoughts and all about you
Posted on | January 7, 2012 | No Comments
Dieser Release ist bereits letztes Jahr im April herausgekommen. Dank meiner Probleme mit dem DSL-Anschluß flogt diese Review als eine der ersten, seitdem ich wieder online bin, denn zuvor ist sie mir irgendwie durch die Lappen gegangen, bzw. lag mir als Promo nicht vor. Und auch wenn Alice in Videoland bestimmt nicht bei allen Metalheads punkten können, so muß ich für mich sagen, ich find das durchaus cool, was die Band hier macht. Um es gleich am Anfang der Review auf den Punkt zu bringen: man nehme Indie-Rock und mische das mit verschiedenen Electropop-Einflüssen, wie zum Beispiel auch wie beim fast besten Song der Scheibe „spaceship“, welcher dann sehr Lady Gaga-lastig daherkommt. Hier und da mal auch etwas NDW-like, dann wieder etwas rockiger und einfach nur frech. Und gerade das macht es meiner Meinung nach aus, der Sound kommt extrem frisch und frech daher und versprüht einfach gute Laune und durch den Electro-Touch ist auch für tanzbare Beats gesorgt. Nein, ich habe mich in den letzten 4 Monaten nicht zum Popper gewandelt, aber diese Band hat Charme und genau dieser Charme weiß mich zu begeistern. Hin und wieder braucht man halt ein Ventil zum ewigen Geballer und dieser Sound bietet mir diesen Ausgleich. Was aber vor allem durch die Power kommt, die diese Songs bringen. Die derbste Power hat dann auch der fast House-Hardcore-Techno Song „little bird“ als 100Volt Remix. Das ist der Sound, den ich mir auch in einer Techno Disko anhören kann, ohne Ohrenkrebs zu bekommen, oder mich zu langweilen. Die Platte ist eh sehr vielseitig und das macht auch den Charme aus.
ArtOfFact Records (2011)









(9/10)
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